Folgen von sexualisierter Gewalt

Sexualisierte Gewalt ist ein tiefgreifender Vertrauensmissbrauch meist von nahestehenden Personen.

Vielen Menschen fällt es nach sexualisierten Gewalterfahrungen schwer, sich anderen Menschen anzuvertrauen, weil sie sich schämen und schuldig fühlen oder befürchten, dass ihnen niemand glaubt. Manche sind sich auch selbst nicht sicher, ob sie ihren Erinnerungen trauen können, zum Beispiel weil sie vage oder unvollständig sind.

Um mit den Erlebnissen und dem belastenden Geheimnis fertig zu werden, entwickeln Betroffene häufig „Überlebensstrategien“, die anfangs hilfreich sind, ihnen aber im Erwachsenenalter eventuell nicht mehr gut tun.

Welche Folgen die erlebte Gewalt hat, ist von Person zu Person sehr unterschiedlich und hängt von vielen Dingen ab. Mögliche Folgen können Schwierigkeiten in Beziehungen mit anderen Menschen, Konzentrationsstörungen, Schlafstörungen, Ängste, Depressionen, psychosomatische Krankheiten sowie andere psychische und körperliche Beschwerden sein.

Andererseits werden auch Selbstheilungskräfte aktiviert -  jedes Mädchen* und jede Frau* entwickelt Verhaltensweisen, die ihr gut tun und ihr Kraft geben.

Viele haben für sich Wege gefunden, mit dem Erlebten gut umzugehen. Oft kann hierbei Beratung und Therapie helfen. Vor allem, wenn aktuelle Belastungen hinzukommen oder die Folgen der erlebten (sexualisierten) Gewalt tiefgreifend sind, ist es gut, sich Unterstützung zu suchen.

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