Die Folgen sexuellen Missbrauchs

Sexueller Missbrauch ist ein tiefgreifender Vertrauensmissbrauch meist von nahestehenden Personen. In der Folge fällt es den Opfern schwer, Vertrauen zu anderen Menschen zu entwickeln.

Vor allem in nahen Beziehungen besteht die Angst, wieder missbraucht und ausgebeutet zu werden.

Die Mädchen haben Angst, sich jemandem anzuvertrauen, weil sie sich schämen und schuldig fühlen, weil sie befürchten, dass der Täter seine Drohungen wahr machen könnte oder weil sie davon ausgehen, dass ihnen ohnehin niemand glaubt.

So entwickeln sie „Überlebensstrategien", um mit diesem belastenden Geheimnis und den schrecklichen Erlebnissen ihren Alltag bewältigen zu können.

Sexueller Missbrauch gehört zu den traumatischen Ereignissen, die mit Gefühlen extremer Ohnmacht und Hilflosigkeit verbunden sind. Diese können um so mehr auftreten, je jünger das Mädchen ist, da die psychischen Bewältigungsmechanismen noch nicht voll entwickelt sind.

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