Pressespiegel - eine Auswahl

27.09.2017 / Weser-Kurier

Seit 30 Jahren-gegen-sexuellen-missbrauch

Sind 30 Jahre ,Schattenriss‘ ein Grund zum Feiern? Ja!“, sagt Ulrike Bowe-Eden vom Verein Schattenriss anlässlich des runden Geburtstages im Südfoyer der Kunsthalle. Viele Weggefährtinnen und Weggefährten und andere Interessierte haben sich dort versammelt, um unter dem Motto „Mädchen schützen, unterstützen und stärken!“ das 30-jährige Bestehen der Bremer Beratungsstelle gegen sexuellen Missbrauch zu feiern.

03.12.2016 / Weser-Kurier

Beratungsstellen für Opfer sexueller Gewalt sind unterfinanziert- Rechtsanspruch soll das ändern

Das Wissen ist schwer auszuhalten: Es sind viel mehr Kinder und junge Erwachsene Opfer von sexueller Gewalt als im Moment bekannt. Und mehr, als die Bremer Fachberatungsstellen unterstützen können.
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30.08.2016 / Weser-Kurier

Runder Tisch veröffentlicht Leitfaden für Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen Hilfe bei sexueller Gewalt

Bremen. Als Jugendlicher auf dem Internat hatte Joachim Steinbrück ein Einzelzimmer. Das sei ein großes Privileg gewesen, erzählte der heutige Bremer Behindertenbeauftragte, der im Alter von 15 Jahren erblindete. Denn in seinem Internat habe es sonst keine Rückzugsorte für intime Beziehungen gegeben. Auch sexuelle Gewalt zwischen den Schülern sei vorgekommen. Und selbst wenn die Bedingungen in Wohneinrichtungen für Menschen mit Behinderungen heute ganz andere seien als damals in den 60er- und 70er-Jahren: „Dass nicht darüber gesprochen wurde, hat die Tür für sexualisierte Gewalt erst geöffnet.“ Weiter zum Artikel
04.02.2016 / Weser-Kurier

Antrag bis Ende April möglich Hilfe für Opfer sexueller Gewalt

Wenn Menschen in ihrer Kindheit oder Jugend Opfer sexueller Gewalt geworden sind, können sie sich von den Bremer Beratungsstellen Schattenriss oder Jungenbüro helfen lassen – auch finanziell. Bis zu 10 000 Euro können bei den Beratungsstellen beantragt werden. Die Mittel werden aus einem Fonds des Bundesfamilienministeriums bereitgestellt. 2013 hatte das Ministerium ein „Ergänzendes Hilfesystem für Betroffene sexuellen Missbrauchs“ (EHS) eingerichtet. Zum vollständigen Artikel
02.10.2014 / Weser-Kurier

Stiftungsprojekt im Rathaus Ausstellung zu sexueller Gewalt

Die Heinrich Böll Stiftung zeigt ab Sonntag, 5. Oktober, „Was sehen Sie Frau Lot?“ in der Unteren Rathaushalle. Es handelt sich um ein Ausstellungsprojekt zur sexualisierten Gewalterfahrung von Mädchen, Jungen und Frauen und wendet sich gegen den Täterschutz. Zu sehen ist die Schau dort bis zum 25. Oktober.
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03.06.2013 / frauenseiten.bremen

"Ende der Bescheidenheit" geht in die nächste Runde

Ulrike Hauffe übermittelt den Abgeordneten der Bremischen Bürgerschaft die Forderungen der Frauenorganisationen und fordert zum Handeln auf.
Hier der Wortlaut ihres Briefs.


19.04.2013 / Weser Kurier

Zu wenig Geld für Kinderschutz?

Die Beratungsstellen für den Kinderschutz in Bremen machen sich Sorgen: Weil sie chronisch unterfinanziert seien, der Bedarf an Beratung aber immer weiter steige, fürchten sie, in Zukunft ihre Angebote einschränken zu müssen. Unter dem Dach des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes haben sich vier Beratungsstellen zusammengetan, um sich gemeinsam für eine Aufstockung der öffentlichen Mittel einzusetzen.

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11.03.2013 / Weser Kurier

Kein Opfer von Cybermobbing werden

Es ist ein brandaktuelles Thema, dessen sich die Beratungsstelle gegen sexuellen Missbrauch an Mädchen und Jungen, Zartbitter aus Köln, angenommen hat. Etwa ein Drittel der Jugendlichen, die soziale Netzwerke im Internet benutzen, ist damit schon in Berührung gekommen: Cybermobbing, massive Belästigung im Internet. Eingeladen hatte die Beratungsstelle Schattenriss aus Bremen gemeinsam mit der Techniker Krankenkasse zu den zwei Theateraufführungen im Schlachthof . Das Drei-Personenstück "Click it!" machte 800 Schülern der fünften bis achten Klasse Mut, sich mit dem Problem aktiv auseinanderzusetzen.
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26.02.2013 / TAZ

Bald dunkel im Dunkelfeld

Die Online-Beratung von „Schattenriss“ erreicht Mädchen, die sexuelle Gewalt erlebt haben und sich nie persönlich melden würden. Nun läuft die Finanzierung aus.
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25.01.2013 / Weser Kurier

Experten warnen vor Cyber-Mobbing

Die meisten Eltern sorgen sich sehr um die Sicherheit ihrer Kinder. Trotzdem sind viele von ihnen täglich auf gefährlichem Terrain unterwegs: In Internet-Chatrooms treffen sie auf Freunde, aber oft auch auf Mitschüler, die sie hänseln und quälen. Schulleiter bezeichnen Cyber-Mobbing als eines der drängendsten Gewalt-Probleme. Die Opfer seien schutzlos, klagt ein Experte der Uni Bremen.
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09.10.2012 / Weser Kurier

Grundschüler lernen das Neinsagen

Ein Theaterprojekt an der Wiesenschule vermittelt Schülern, wie sie sich vor sexuellen Übergriffen schützen können.
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27.09.2012 / Weser Kurier

Schattenriss macht Tabuthema öffentlich

Seit nunmehr 25 Jahren engagiert sich das Team der Beratungsstelle Schattenriss gegen sexuellen Missbrauch an Mädchen in Bremen. Der Geburtstag wurde im Café Brand in Gröpelingen gefeiert. Mit dabei waren Sozialsenatorin Anja Stahmann (Grüne), Petra Jendrich von der Bildungsbehörde und die Landesfrauenbeauftragte Ulrike Hauffe – und sie alle fanden trotz der traurigen Thematik viel Positives zu sagen.
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18.09.2012 / TAZ

Schattenriss feiert

Seit 25 Jahren beraten Trauma-Expertinnen Mädchen und Frauen, die sexuelle Gewalt erlebt haben. Institutionen tun sich immer noch schwer, Minderjährige zu schützen.
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30.07.2012 / Weser Kurier

Botschafter für die Kleinen

21.01.2012 / Weser Kurier

Helferinnen in Not

Opfer von sexueller Gewalt brauchen schnelle Hilfe. Die Beratungsstellen Schattenriss oder "Notruf für vergewaltigte Mädchen und Frauen", können diese Aufgabe nicht mehr so wahrnehmen, wie sie möchten.
23.02.2011 / TAZ

Was ist Cybergrooming?

Die neue Onlineberatung von Schattenriss vereinfacht nicht nur die Kontaktaufnahme
zur Beratungsstelle, sondern soll auch Medienkompetenz vermitteln und präventiv wirken.
14.04.2010 / Pressemitteilung

Nicht der sexuelle Missbrauch ist das Tabu, sondern das Sprechen darüber

Zurzeit häufen sich die Berichte über zum Teil schon Jahrzehnte zurückliegende sexuelle Straftaten durch Priester, Pädagogen und Betreuer in Internaten und kirchlichen Organisationen. Doch was ist die Lehre daraus?
22.10.2009 / WeserKurier

Ein Abend mit Licht und Schatten

Solrun Jürgensen von Schattenriss,
Barbara Lison (Direktorin Stadtbibliothek) und Bürgerschaftsmitglied Carl Kau
sowie Albert Schmitt (Geschäftsführer der Kammerphilharmonie Bremen) und Franz Jentschke (Schulleiter der Gesamtschule Ost) diskutierten darüber, wie wichtig
Lesen und Musizieren für die Stärkung
von Kindern ist.
25.05.2009 / WeserKurier

Das Schweigen brechen

Der autobiographische Dokumentarfilm „Wenn einer von uns stirbt, geh' ich nach Paris” von Jan Schmitt war Anlass für
eine Podiumsdiskussion in der Heinrich-Böll Stiftung.
Über sexuellen Missbrauch,
Familiengeheimnisse, kirchliche Macht und das Schweigen als höchstes Gebot diskutierten der Regisseur, Ute Kloss-Pawelzik von „Schattenriss” und Peter Rüdel von der Heinrich-Böll-Stiftung.
03.02.2009 / Weser Kurier

Nordost unterstützt West

Ökumenisches Gymnasium startet Kooperation mit Schattenriss. Erstmalig wollen die ÖG-Schüler eine verlässliche Partnerschaft mit einer Initiative in Bremen aufbauen und haben dafür den Verein Schattenriss gewählt.
01.02.2009 / Bremer Magazin Nr. 297

Selbstbewusstsein der Kinder stärken

Präventionsprojekt „Weil sich kein Kind alleine schützen kann“ zieht positive Bilanz.
Das von der „Aktion Mensch“ geförderte Projekt läuft aus.
20.02.2017 / TAZ

„Anonymität ist wichtig“

Missbrauch Bei Verdachtsfällen über sexualisierte Gewalt sollten Medien zurückhaltend berichten, um Betroffene zu schützen, sagt Karima Stadlinger, Beraterin von Schattenriss.
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02.06.2016

Missbrauchsopfer oft allein gelassen Leider nur den AB erreicht

Von sexuellem Missbrauch sind mehr Menschen betroffen als von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die Beratungsstellen können nur wenige begleiten.
Einen Rechtsanspruch auf Beratung für Opfer sexualisierter Gewalt fordert die Landesfrauenbeauftragte Ulrike Hauffe. Nur auf diese Weise könnten Beratungsstellen ein umfassendes Angebot machen für alle, die bei ihnen Hilfe suchen. „Solange wir immer nur so viele Leute finanzieren, die die akuten Fälle abarbeiten können, bleibt alles auf der Strecke, was darüber hinaus geht“, sagte Hauffe am Montag Abend bei einer Diskussionsrunde der SPD-Fraktion im Haus der Bürgerschaft zu Hilfsangebote bei sexualisierter Gewalt. Zum Artikel
31.05.2016 / Weser-Kurier

300 Fälle in Bremen pro Jahr bekannt "Statistisch kennt jeder einen Täter"

300 Fälle von sexuellem Missbrauch werden jedes Jahr in Bremen bekannt - im Haus der Bürgerschaft wird darüber nun debattiert.
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23.04.2015 / Weser-Kurier

„Schattenriss“ bietet mobile Beratung Hilferufe von unterwegs

Ein Mädchen liegt nachts wach im Bett und hangelt nach dem Smartphone. Schon lange wollte es die Internetseite von „Schattenriss“ aufrufen, sich die Last von der Seele schreiben und damit um Hilfe rufen. Doch die Eltern könnten den Computer kontrollieren, nachvollziehen, was das Mädchen getan hat. Es hat ja ein Tabu gebrochen und Fremden mitgeteilt, was ihm passiert ist. So könnte eine der Geschichten gehen, mit denen die Mitarbeiterinnen in der Beratungsstelle „Schattenriss“ gegen sexuellen Missbrauch an Mädchen umgehen. Seit vier Jahren bieten sie ihre Hilfe schon online an, ab jetzt auch in einer mobilen Version, die vom Smartphone oder Tablet aus genutzt werden kann Zum vollständigen Artikel

11.03.2015 / Weser-Kurier

Sexueller Missbrauch Bremer Beratungsstellen für Mädchen und Jungen verzeichnen Zulauf

15 000 Kinder unter 14 Jahren werden laut Statistik jedes Jahr in Deutschland sexuell missbraucht, jedes vierte Mädchen und jeder siebte Junge wurde schon einmal Opfer sexueller Gewalt. Wie hoch die Zahlen tatsächlich sind, ist aufgrund der Dunkelziffer unklar, fest steht aber: Die Beratungsstellen verzeichnen jährlich Zuwachs an Hilfesuchenden – auch, weil das Thema gesellschaftlich immer stärker enttabuisiert wird. Doch vielen Opfern fehlt trotzdem der Mut. Zum vollständigen Artikel
01.07.2011 / Grünschnabel

Gewalt verhindern, Tabu-Thema Missbrauch

Wie kann sich der Kinderschutz insgesamt verbessern und wie lassen sich sexuelle Übergriffe zukünftig vermeiden? Dazu befragt die Autorin die darauf spezialisierten Beratungsstellen in Bremen.
17.05.2011 / Weser Kurier

Bis zu 1000 Missbrauchsfälle pro Jahr

Diese Zahlen des Senats machen betroffen: 90 Prozent aller Missbrauchsfälle, so schätzen Experten, kommen nie zur Anzeige. Hochgerechnet auf die Stadt würde dies bedeuten, dass bei insgesamt 112 angezeigten Fällen tatsächlich mehr als 1000 Kinder unter 14 Jahren schon einmal missbraucht worden sind. Vor diesem Hintergrund folgte die Bürgerschaft jetzt einstimmig einem Antrag der CDU, der unter anderem verbindliche Fortbildungen für Lehrer und eine sogenannte Dunkelfeldforschung zum Ziel hat.
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20.04.2011 / Weser Kurier

Bremer Bäder startet Aktion gegen Belästigung

Die Bremer Bädergesellschaft startet Aufklärungskampagne "Ich sag's" gegen sexuelle Belästigung in Bremer Bädern mit Unterstützung von Schattenriss.
23.02.2011 / Weser Kurier

Hilfe holen im Netz

Schattenriss unterstützt Betroffene auch im Internet, kostenlos und anonym. Auf der neuen Internetseite werden Hilfesuchende in neun Sprachen begrüßt.
25.02.2011 / Bremer Anzeiger

Akute Hilfe im Netz

Mit der der neuen Internetseite erhalten Mädchen Tipps und Informationen zum Thema und die Möglichkeit sich an eine Beraterin zu wenden, anonym und zeitunabhängig.
30.07.2010 / epd soziales

Der macht mit mir so eklige Sachen

Nirgendwo werden Kinder so häufig missbraucht wie im nahen Umfeld der Familie. Nach Statistiken des Bundeskriminalamtes werden jedes Jahr etwa 15.000 Fälle bekannt. Experten gehen aber von bis zu 300.000 Missbrauchsfällen im Nahfeld der Opfer aus.

Sexuelle Gewalt erleiden nach Angaben des Staatsinstituts für Frühpädagogik (München) Minderjährige vom Säuglingsalter an in allen sozialen Schichten von Tätern aller Altersgruppen.

18.03.2010 / TAZ Bremen

Die Täter handeln planvoll

Ingrid Wedlich über den Umgang mit sexuellem Missbrauch und wie man versuchen kann diesen zu verhindern.
Die aktuelle Debatte greift zu kurz.
15.11.2009 / WeserKurier

Gala schob Wolken beiseite

Benefizveranstaltung im Congress Centrum Bremen kommt sechs Organisationen
zugute. Als kurz vor Mitternacht auf der Wolkenschieber-Gala im Congress Centrum
Bremen der Schlussapplaus aufbrandete,
galt der Beifall nicht nur den großzügigen Spendern und den 25 Künstlern und Prominenten, sondern auch den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern.
Bilder zum Artikel
22.01.2009 / TAZ Bremen

Prävention im Mittelpunkt

Schattenriss und Bremer JungenBüro haben 487 pädagogische MitarbeiterInnen in über
50 Kitas fortgebildet.


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