Rundbrief

Wo Schutz vor sexuellem Missbrauch ansetzt - präventive Arbeit von Schattenriss

Prävention war schon immer ein fester und wichtiger Bestandteil der Arbeit von Schattenriss. Uns ist wichtig, Faktoren, die sexuellen Missbrauch begünstigen, offen zu legen: Nur wenn strukturelle Gefahrenpotentiale erkannt werden, wenn es eine Kultur des Hinschauens, eine Achtung vor persönlichen Grenzen und ein überlegtes und frühzeitiges Vorgehen bei einem Verdacht gibt, ist es möglich, weiterer Gewalt vorzubeugen.
Für uns ist deshalb klar: Präventive Maßnahmen sind weiterhin dringend nötig, um sexueller Gewalt vorzubeugen bzw. sie frühzeitig zu entdecken und durch sinnvolles Einzugreifen zu beenden. Das geschieht zum Beispiel durch Schutz- und Interventionskonzepte in öffentlichen Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten, Kirchen, Sportvereinen und Behindertenhilfe-Einrichtungen. Botschaften präventiver Erziehung wie „Du darfst dir Hilfe holen!", „Nein sagen ist erlaubt!", „Dein Körper gehört dir!" können dazu beitragen, Kinder und Jugendliche vor sexuellem Missbrauch zu
schützen.
Für das laufende und das kommende Jahr haben wir Schwerpunkte im Bereich Prävention gesetzt. Dabei ist uns die vorbeugende Arbeit an Schulen ein besonderes Anliegen:
Schattenriss wird sich auch in Zukunft dafür einsetzen, dass Prävention auf all diesen Ebenen ein Thema bleibt und sexualisierter Gewalt somit vorgebeugt werden bevor sie beginnt.

 

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