Unterstützung von Lehr- und Erziehungsfachkräften bei der Prävention von sexuellem Missbrauch

Fachkräfte, die an der Erziehung von Kindern beteiligt sind, können an Informationsveranstaltungen oder Fortbildungen von Schattenriss teilnehmen,
um Hintergrundwissen für Präventionsarbeit zu bekommen.

Schulen können bei Schattenriss schulinterne Lehrerfortbildungen anfragen.

Da Kinder nicht alleine in der Lage sind, sexuellen Missbrauch zu unterbinden,
gehört zur Präventionsarbeit die Einbindung von ErzieherInnen, LehrerInnen und
vor allem der Eltern. Diese können die Inhalte von Prävention vorleben und in ihren Erziehungsalltag integrieren, so dass die Kinder Selbstvertrauen gewinnen und lernen,
zu sich selbst zu stehen.

Mitarbeiterinnen von Schattenriss gestalten auf Anfrage Elternabende vor Ort,
also in Kindertagesstätten oder Schulen.

LehrerInnen können individuell in didaktischen Beratungen Unterrichts- oder Projektmaterial erhalten. Auf ihre spezifische Situation (Schulart, Alter der Kinder, Unterrichtssituation) wird dabei eingegangen.

Didaktische Prinzipien für Präventionsprojekte werden erläutert.

Wenn während der Präventionsarbeit bei einem Mädchen Verdacht auf sexuellen Missbrauch auftaucht, steht Schattenriss mit Beratung zur Verfügung.

Es gibt heutzutage zahlreiche kommerzielle Präventionsangebote, die an Eltern, Kindertagesstätten und Schulen herangetragen werden, um die Kinder selber fit zu machen, den sexuellen Missbrauch abzuwehren.

Von der Beratungsstelle Schattenriss wurden für die Bewertung von Präventions-Projekten gegen sexualisierte Gewalt entwickelt. Sie helfen Erziehungsfachkräften und Eltern einzuschätzen, ob ein Angebot für sie passend ist.
Qualitätskriterien für Eltern / Qualitätskriterien für LehrerInnen

Kinder stark machen

Mitarbeiterinnen von Schattenriss haben seit 2004 Polizeikräfte ausgebildet,
die seitdem das fünfwöchige Projekt „Kinder stark machen"
in 3. und 4. Bremer Grundschulklassen anbieten.

Anfragen dazu können an die Bremer Polizei gerichtet werden:

Kontakt: Frank Kunze, Zentraler Jugendbeauftragter

Telefon: 0421 362 - 38 02
jugendbeauftragter@polizei.bremen.de

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