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Folgen von sexuellem Missbrauch

Sexueller Missbrauch ist ein tiefgreifender Vertrauensmissbrauch meist von nahestehenden Personen.

Vielen Mädchen fällt es nach sexuellen Missbrauchserlebnissen schwer, sich anderen Menschen anzuvertrauen, weil sie sich schämen und schuldig fühlen oder befürchten,
dass ihnen ohnehin niemand glaubt.

Um mit ihren schrecklichen Erlebnissen und dem belastenden Geheimnis fertig zu werden, entwickeln sie  häufig „Überlebensstrategien“, die anfangs hilfreich sind, ihnen aber im Erwachsenenalter eventuell nicht mehr gut tun.

Oft ist es für betroffene Mädchen schwer, Vertrauen zu anderen Menschen zu entwickeln, weil sie Angst haben, wieder missbraucht und ausgebeutet zu werden. Auch im Erwachsenenalter können sich dann Beziehungen zu anderen Menschen schwierig gestalten.

Mädchen und Frauen, die über Jahre, manchmal Jahrzehnte mit ihren Erlebnissen allein bleiben und keine Beratung oder Therapie in Anspruch nehmen, entwickeln möglicherweise psychosomatische Krankheiten, Süchte, Depressionen, Ängste oder Zwänge. Auch selbstschädigendes Verhalten und Selbstmordgefährdung sind nicht selten.

Andererseits werden auch Selbstheilungskräfte aktiviert -  jedes Mädchen und jede Frau entwickelt Verhaltensweisen, die ihr gut tun und ihr Kraft geben.


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